Mut heißt: Verantwortung übernehmen!

von 6. Mai 2020Entscheidung, Führung, Persönlichkeit

Willst Du wirklich mutig sein? Fang an, die Verantwortung für Deine Entscheidungen zu übernehmen!

Warst Du Dir Deiner persönlichen Verantwortung jemals schärfer bewusst als in den letzten Monaten des Corona-Virus? Diese Pandemie hat uns gelehrt, dass JEDER EINZELNE nicht nur für sich selbst, sondern auch für das Wohlergehen der anderen um ihn herum verantwortlich ist.

In Ländern, die schnell und dramatisch gehandelt haben, haben sich die Kurven verflacht. In anderen Ländern, und ich werde keine Namen nennen, gibt es unkontrollierte Infektionen und wirtschaftliche Umwälzungen.

Es ist, als ob bestimmte Regierungen die Pandemie wie einen Hit der 90er Jahre behandeln:

Verantwortung leugnen ist NICHT sexy!

Du kannst zwar nicht viel tun, um das Ergebnis der schrecklichen Entscheidungen einiger Leute zu ändern ,aber Du KANNST anfangen, Verantwortung für Deine EIGENEN Entscheidungen zu übernehmen und die Früchte dieser Entscheidungen in Deinem eigenen Leben ernten!  Jetzt musst Du nur noch eine Entscheidung treffen:

WO WILLST DU ANFANGEN?

Wenn Du die Verantwortung für Deine Entscheidungen übernehmen willst, musst Du dir bewusstwerden, dass Du dies in der Vergangenheit teilweise abgelehnt hast!

Beiträge statt Schuldzuweisungen

Einer der Gründe dafür, dass Du Dir Deine Entscheidungen nicht zu eigen machst, ist, dass Du nicht für falsche Entscheidungen verantwortlich gemacht werden willst. Du fürchtest die Schuld (und die drohende Schande), die falsche Entscheidungen auf Dich häufen würden, und deshalb tust Du alles, was Du kannst, um diese Schuld abzuweisen.

Eine der besten Möglichkeiten, die Schuld abzuweisen, besteht darin, jemand andere für die Umstände in Deinem eigenen Leben verantwortlich zu machen, auch bekannt als ‚das Opfer spielen‘. Findest Du Dich dabei wieder, das Opfer zu spielen? Hier ist eine Checkliste, mit der Du das herausfinden kannst:

Menschen in der Opferrolle übernehmen keine Verantwortung
Bild: George Pagan III

Menschen, die das Opfer spielen:

  • übernehmen keine Verantwortung
  • sind in ihrem Leben wie eingefroren
  • halten an ihrem Groll fest
  • fühlen sich machtlos
  • nutzen Manipulation, um das zu bekommen, was sie brauchen
  • haben Schwierigkeiten, sich durchzusetzen
  • vertrauen anderen nicht
  • wissen nicht, wann genug genug ist
  • geraten leicht in Streitigkeiten

Findest Du dich hier wieder? Wie befreist Du Dich von einer Opfer-Mentalität? Es beginnt damit, dass Du die Verantwortung für jede einzelne Entscheidung übernimmst, die Du triffst! Hier sind ein paar Aussagen, die ich immer wieder höre:

Hilfe! Ich nehme immer mehr zu!

Welche Ernährungsentscheidungen hast Du getroffen, die zu dieser Gewichtszunahme beigetragen haben? Wie sieht es mit Sport aus?

Warum komme ich in meiner Karriere nicht voran?

Wie viele Bewerbungen hast Du ausgefüllt? Wann hast Du zuletzt mit Deinem Chef über Deine Arbeitsbeschreibung oder Fortbildungsmöglichkeiten gesprochen?

Meine Beziehung liegt in Trümmern!

Hast Du Dich entschieden, ihr/ihm nicht zu verzeihen, was sie/er Dir angetan hat?

Mein Konto ist ständig überzogen!

Wann hast Du das letzte Mal Deine Ausgaben kontrolliert oder Dich an ein monatliches Budget gehalten?

Wirst Du ständig ausgenutzt?

Wann hast Du das letzte Mal ‚Nein‘ gesagt, als Du etwas nicht wirklich tun wolltest?

Indem Du DEINEN Beitrag zu jeder Situation und Entscheidung in Deinem Leben identifizierst, wirst Du anfangen, Gelegenheiten zu finden, um in Zukunft andere Situationen zu schaffen! Du kannst zwar nicht jeden einzelnen Umstand in Deinem Leben kontrollieren, aber Du KANNST lernen, Deine Reaktionen zu kontrollieren und so beginnen, die Kontrolle über Deine Lebensqualität zurückzugewinnen!

Logisch(er) denken!

Ein weiterer Grund, warum Du vielleicht nicht die Verantwortung übernimmst, liegt in der menschlichen Neigung, negative Handlungen von ihren negativen Folgen zu trennen. Der auffälligste Beweis dafür ist ein Arzt, der raucht, obwohl er weiß, dass Rauchen einen direkten Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs hat. Wir mögen über die Zusammenhänge Bescheid wissen, aber wir neigen zu der Annahme, dass die ‚Regeln‘ für uns nicht gelten. Wo erlebst Du diese Art von Diskrepanz? Hier sind einige gängige Beispiele:

  • Deine Wutausbrüche hast Du nicht unter Kontrolle, obwohl Du weißt, dass sie Dich immer einsamer machen und Deiner Karriere schaden
  • Die Sahnetorten und Chips landen immer wieder in deinem Einkaufswagen, obwohl Dir klar ist, dass Du dabei immer mehr zunimmst
  • Du „gönnst“ Dir Dinge, die Du Dir nicht leisten kannst, obwohl Du kapiert hast, dass es Deiner Kreditwürdigkeit langfristig schadet?

Übernimm Verantwortung für die kleine, feine Schritte!

Es wird eine große Portion Mut erfordern, einzugestehen, dass die Regeln auch für Dich gelten! Du wirst kleine und erreichbare Schritte unternehmen müssen, um verantwortungsvoller zu leben. Du kannst die Hilfe eines Beraters oder Coaches in Anspruch nehmen, um auf die Bereiche Deines Lebens hinzuweisen, die der Rechenschaftspflicht am meisten bedürfen, und einen Aktionsplan für ein anderes Denken und Verhalten zu entwerfen.

Ich kann es nicht oft genug sagen…

Schuldgefühle entmächtigen den Schuldigen!

Wenn Du die Verantwortung für Deine Entscheidungen übernimmst, EMPOWERST du Dich selbst, und Menschen, die ihre eigene Macht kennen, neigen dazu, sich selbst und andere in eine positive Richtung zu führen.

Fasse Mut und beginne, die Bereiche Deines Lebens zu identifizieren, in denen Du Dich geweigert hast, Verantwortung zu übernehmen! Stelle fest, wo Deine eigenen Beiträge und logischen Trugschlüsse zu Deiner jetzigen Situation geführt haben. Fange HEUTE an, die Stärke zu spüren, die daraus entsteht, dass du die Kontrolle über deine eigenen Entscheidungen hast!

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